Handfasting

12. Oktober 2021
Göttlicher Klang der Trommel

Annette Ziegler

Als Handfasting bezeichnet man eine freie Form der Eheschließung.

Sie stammt aus keltischer Vorzeit und bringt die Verbindung des Brautpaares zeremoniell zum Ausdruck, indem die Hände des Paares miteinander verbunden werden.

Es gibt viele Menschen, die standesamtlich geheiratet haben aber auch eine spirituelle Segensfeier für ihren neuen Lebensabschnitt haben möchten.

Die Feier ist individuell auf das Brautpaar und seine Geschichte ausgerichtet und deren Wünsche werden zuvor mit der Priesterin abgesprochen.

Mir persönlich ist es wichtig den spirituellen Charakter in solch einer Zeremonie zu zeigen.

Und so werden die positiven Energien, Elemente, Göttin oder Gott in ihren vielfältigen Formen eingeladen und um ihren Segen für das paar gebeten.

Das kann auch wie bei meinem letzten Handfasting einfach heißen:“ Im Namen von allem Guten und Liebe schenkendem“.

 

Für mich als Priesterin war es eine Ehre und tiefe Freude!

 

Wo kann die Trauung stattfinden?

Und es soll bei all den berührenden Momenten eine fröhliche Feier für alle Beteiligten sein.

Ein Handfasting in der Natur zu halten ist wunderschön. Aber nicht immer spielt das Wetter oder die Temperatur mit. Und so kann es auch in einem ruhigen Innenraum stattfinden.

Das letzte Handfasting fand sogar in Deutsch und Englisch statt, da die Brautleute aus England und Deutschland stammen. Für mich eine schöne, aber auch spezielle Herausforderung.

Die Brautleute wechselten von der jeweiligen Elemente – Richtung zur Nächsten und schenkten sich ihre Liebesbezeugungen.

So wurden sie von ihren alten Beziehungen und Ängsten symbolisch gereinigt, entzündeten füreinander die Flamme der Liebe, gossen sich „reinen Wein“ ein, und nährten sich mit Sinnlichkeit, Vertrauen und Wahrhaftigkeit.

Sie sprachen einander ihr Eheversprechen aus und wurden mit einem Band aneinander gebunden. „Ein Bund für´s Leben“, der mit einem Kuß besiegelt wurde.

Von den Gästen und Freunden begleitet gingen sie gut behütet ihre ersten gemeinsamen Schritte in ihren neuen Lebensabschnitt.

Viele Tränen der Rührung flossen, und die Gäste waren begeistert einmal eine ganz andere Form der Eheschließung zu erleben.

Für mich als Priesterin war es eine Ehre und tiefe Freude!

"Liebe Holle-Herz Priesterin,

Julian und ich danken dir von Herzen für deinen sehr persönlichen und äußerst liebevoll gestalteten Segen anlässlich unserer Hochzeit. Ein besonderer Dank insbesondere dafür, dass du innerhalb sehr kurzer Zeit diese wundervolle Zeremonie für uns und unsere Gäste ausgearbeitet hast. Du hast unsere Hochzeit weit über Düsseldorf hinaus zu etwas ganz Besonderen gemacht, worüber wir, unsere Freunde und Familie noch sehr oft sprechen werden. Auf das du noch viele Paare auf diese Weise in Ihren neuen Lebensabschnitt begleiten darfst."
Von Stefanie und Julien:​
Eine wundervolle Hochzeitszeremonie